Wie Sie die Vorfälligkeitsentschädigung beim Hausverkauf vermeiden können

Ein Hausverkauf, unabhängig von den Gründen, berechtigt die Bank normalerweise zur vorzeitigen Kündigung des Darlehensvertrags, was oft mit einer Vorfälligkeitsentschädigung einhergeht. Dennoch gibt es zwei Situationen, in denen Sie möglicherweise die Vorfälligkeitsentschädigung umgehen können:

  1. Wenn der neue Käufer den Darlehensvertrag übernimmt. Dies erfordert jedoch die Zustimmung der Bank und eine gute Bonität des Käufers.
  1. Wenn Sie mithilfe des Darlehens eine neue Immobilie bei derselben Bank finanzieren, die mindestens den gleichen Beleihungswert wie die aktuelle Immobilie hat.

In diesen Fällen müssen Sie lediglich eine Bearbeitungsgebühr an die Bank zahlen.

So können Sie eine vermeintlich zu hohe Vorfälligkeitsentschädigung zurückfordern:

Wenn Sie den Verdacht haben, dass die Vorfälligkeitsentschädigung übermäßig hoch ist oder Sie die Berechnung nicht nachvollziehen können, sollten Sie fachliche Unterstützung in Anspruch nehmen. Die beste Vorgehensweise ist, Ihren Bescheid von einer Verbraucherschutzzentrale oder einem Fachanwalt für Kapitalrecht prüfen zu lassen. Oftmals genügt es, wenn Sie die korrigierte Berechnung an Ihre Bank senden, um eine Neuberechnung der Vorfälligkeitsentschädigung zu erwirken.

Falls die Bank Ihrer Bitte um eine Reduzierung der Vorfälligkeitsentschädigung nicht nachkommt, bleibt nur noch der Gang zum Anwalt. Bedenken Sie jedoch, dass damit auch zusätzliche Kosten verbunden sind. Daher sollten Sie im Vorfeld klären, welche Kosten Ihre Rechtsschutzversicherung deckt oder wie hoch die Anwaltsgebühren sein werden. Denn diese Faktoren können Ihre Einsparungen bei der Vorfälligkeitsentschädigung natürlich erheblich beeinflussen.

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